Ode des Lehrenden an die uneinsichtige Unpünktlichkeit

Dei­nes müden Auges Trauerrand

ver­hüll­te kaum das tris­te Licht

drei Minu­ten wutentbrannt

zer­schmet­tern den Appell an Pflicht.

Mor­pheus Arme soll’n der Schön­heit dienen“,

hälst du mir mit gif­t’­gem Blick entgegen.

führst dem Deutsch­kurs ange­mes­sen Schwert

der Spra­che, wie verwegen!

Mein lie­bes Kind, wenn dein der Schön­heit so bedarf,

so pfleg‘ die Seel‘ und nicht die Hülle,

denn mein Ein­stieg heut‘, der lebt von Stille.“

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